Mitte März

Nachdem sich der Winter so langsam verabschiedet, haben wir uns am letzten Sonntag gedacht, es wäre vielleicht an der Zeit, unsere Roadbooktour aus dem Offroad Atlas-Buch ein zweites Mal anzugehen. Das erste Mal war es einfach zu gefährlich, die Wege zu befahren – eine stark vereiste Fahrbahn hat unsere Pickups gefährlich ins Rutschen gebracht, weshalb wir dann aus Vernunftgründen die Tour abgebrochen und auf einen späteren Zeitpunkt verlegt haben.

 

Jetzt ist es wärmer, das Eis ist weg, also sind wir mit Basti und Lena und Max, der seinen neu umgebauten Jeep Commander gleich mal auf unbefestigten Wegen testen konnte, die Tour erneut gefahren. Diesmal war es einfach, die Wald- und Feldwege aus dem Roadbook sind easy zu befahren und führen durch eine abwechslungsreiche Oberpfälzer Landschaft. Uns war klar, dass es wirklich besser war, die Tour im Winter abzubrechen, da doch einige Gefälle und Kurven sicherlich nicht ungefährlich zu meistern gewesen wären!

 

Die Strecke 1 führt kilometerlang durch den Wald, über freie Flächen und besteht aus großen Teilen aus Schotterpisten. Startpunkt ist in der Nähe von Lintach, Endpunkt der Strecke in Gebenbach. Das passte ganz gut, denn von dort aus geht es gleich nahtlos zur Tour 2 über. Die kannten wir zwar schon, auch diese Strecke besteht zum großen Teil aus Schotter mit kurzen Teerstraßen-Verbindungsetappen und ist auch leicht zu befahren ohne große Schwierigkeiten. Darum geht´s auch nicht, wer Allrad und Untersetzungs-Passagen erwartet, der muss in andere Länder fahren. Hier geht´s einfach nur um legal befahrbare Waldwege, die durch eine schöne Landschaft führen.

 

Endpunkt der Strecke 2 ist in Großschönbrunn, von dort aus sind es nur ein paar Kilometer zum „Hüthäusl“, einer tollen Location in Kleinschönbrunn, wo man zu echt humanen Preisen gute Kuchen und Torten sowie Kaffee und Bier bekommt! Dort haben wir unsere kleine Roadbooktour ausklingen lassen.

 

Max´ umgebauter Jeep Commander hat sich mit dem OME-Fahrwerk gut bewährt, auch ich konnte mein neues Terrain-Tamer-Fahrwerk das erste Mal auf einigen Kilometern unbefestigten Wegen testen und muss sagen, es fährt sich komfortabel und angenehm! Was will man mehr? Ich würde sagen, es ist einen Tick weicher als das vorherige Ironman, das härter abfedert und Stöße mehr weiterleitet. Irgendwann haben wir uns dann über Freihung und Mantel auf den Heimweg gemacht. Ein schöner Sonntagnachmittag! (Jürgen Krauß)