Steinbeißertrophy in Langenaltheim

Steinbeißer-Trophy am 09.04.05
von Stephan & Rosi


Um 7.45 Uhr starteten wir Richtung Langenaltheim, wo wir um 10.30 eintrafen. Als wir in die Zufahrt zum Off-Road-Park einbogen sahen wir bereits viele Autos von Bekannten. Unter anderem den HZJ 79 von Waldbär & Uschi(Mitglieder vom Buschtaxi-Stammtisch Oberpfalz). Als wir weiterfuhren trafen wir Sie. Sie sprangen auf die Ladefläche und wir fuhren weiter. Wir sahen dann noch Axel´s BJ und Angela's HiLux stehen. Als wir zum Eingang kamen stellten wir fest das auf der Straße keine Parkplätze frei waren. Aber gleich neben dem Eingang seitlich unterhalb der Straße war noch eine Fläche frei, also raus aus dem Auto, Freilaufnaben zugedreht und runter auf den „Parkplatz". Am Eingang gütige 2,50 € abgedrückt und rein in die Pampe. Als wir auf den zentralen Platz kamen sahen wir gleich Mark mit seinem Superduty, einem alten HiLux Shortbed mit 35er MT´s Front-& Heckseilwinde usw. Also hin zu Ihm und begrüßt, er hatte aber nicht viel Zeit zum Quatschen, mußte zur Startaufstellung. Wir wünschten Mark noch viel Glück und sahen uns weiter um. Wir suchten uns einen guten Platz um den Start beobachten zu können und machten erste Bilder, natürlich die meisten von Mark mit Seinem Lux. Bald darauf lief uns BJAxel über den Weg, haben unseren Kumpel vom 2003er BTT-Konvoi natürlich gleich begrüßt. Wir haben nebenbei immer wieder die Zuschauer beobachtet um eine Gruppe zu entdecken die Mark besonders anfeuerte. Wir hatten uns nämlich mit der Buschtaxi-Lux-Bande verabredet. Aber wir haben uns leider am Treffpunkt verpaßt und wir wußten nicht wie sie ausschauten, nur Ihre Forumsnamen. Als wir bei der ersten Sektion standen fiel uns einer auf, der mit Schweizer Dialekt sprach. Das konnte eigentlich nur „Fongs" sein. Also Ihn mit „Fongs" angesprochen, da guckte er erst einmal überrascht und dann fiel der Groschen. Gleich darauf lernten wir auch „Zappel, Loafi und Sid" kennen, den ersten Teil der Lux-Bande. Wir erfuhren das „Rockatanski" später nachkommen sollte. Unten in der Grube gab es derweil die ersten Opfer. Bei einem Jeep stand schon die Haube offen. Naja ist ja nix wirklich neues. Die Gruppe der ersten Sektion half sich gegenseitig mit den Winden über eine vielleicht 0,75cm hohe Steinstufe. Das Ende der Sektion war ein vielleicht 20m langer Geröllhang, der nur mit Winde bezwungen werden konnte. Als Windenpunkt stand oben ein großer Allrad-Lkw. Wir sahen uns das Spektakel noch eine zeitlang an, dann packte uns alle der Hunger und wir gingen hinaus zu unseren Wagen, wo wir erstmal Vesper hielten. Nebenbei konnten wir es uns alle natürlich nicht verkneifen, ein paar Besucher, die die Trophy frühzeitig verließen, zu „verarschen". Als wir uns mit Semmeln, Salami, Leberkäs, Kaffee und Gebäck wieder gestärkt hatten gingen wir wieder aufs Gelände. Als erstes fiel uns ein BMW X5 auf der sich in eine Sektion verirrt hat, der Fahrer wurde aber unverrichteter Dinge vom Streckenpsoten quasi rausgeschmissen. An einem weiteren Geröllhang hängten mehrere Off-Roader fest und versuchten sich hochzuwinchen, was mehr oder weniger schnell ging. Ein Defender rührte sich fast überhaupt nicht. Daneben wartete ein umgebauter UAZ auf seinen Einsatz. Auf der Ladefläche war eine mächtige mechnische Winde montiert, angetrieben von PTO des Verteilergetriebes, mit einer ca. 10cm dicken Kardanwelle, welche direkt neben dem Fahrer entlanglief. Als der UAZ an der Reihe war zog der Copilot das Windenseil den Hang rauf und hängte oben an dem Unimog ein, dann startete der Fahrer den Motor, schaltete den Nebenantrieb ein und 1..2..3.. war der Kerl oben. Wir und der Rest der Zuschauer konnten da nur dumm gucken. Als wir einen Jeepfaher beobachteten, wie der versuchte mit der Seilwinde Seine verbogene Spurstange wieder geradezubiegen, brachte uns Mark´s Freundin die schlechte Nachricht. Mark war ausgefallen, vorderes linkes Birfield gebrochen. Als wir bei Ihm ankamen, war er sichtlich geknickt, er hatte zwar das schadhafte Teil ausgebaut aber kein Ersatzteil organisieren können, jeder sagte Ihm sowas wird nicht kaputt. Naja nächstes Jahr wieder, aber dann mit dem RaceRunner. Weiter hinten in der Grube war ein Jeep auf die Seite gefallen, eigentlich nicht schlimm, aber durch die stümperhafte Bergung ging erst noch das Hardtop kaputt. Kaum stand der wagen wieder gerade, ließ der Fahrer sofort wieder den Motor an und nebelte natürlich alles umstehende ein. Am Parcour erklärte sich ein Irrer bereit für 100 € in die Schlammgrube zu springen, sofort wurde fleißig gesammelt bis das Geld beisammen war. Der Kerl sprang wirklich rein und war danach nur noch schlammig braun. Auf einmal spazierte auch der Vogel Klaus daher, welche Überrraschung. Doch noch ein Mitglied der Stoapfälzer bei der Steinbeißer. So um ca. 16.30 Uhr war die Trophy vorbei. Im Festzelt gab es die ersten Alc-Leichen. Also beschloßen wir alle, uns schön langsam zu verkrümmeln und nach Hause zu fahren. Außerdem hatte es nun stark zu regen begonnen. Wir, die Luxbande, verabschiedeten uns voneinader und verabredeten uns für den 05.-08.Mai bei den Allradtagen in Büdingen. Um 16.30 Uhr traten wir die Rückfahrt an. Diesmal fuhren wir eine andere Strecke, damit sparten wir ca. 30 km. Um 19.00 Uhr waren wir wieder zu Hause. Das war die Steinbeißer-Trophy 2005, so wie wir sie erlebt hatten. Vielleicht seid Ihr ja 2006 selber dabei.

Servus
Stephan & Rosi